Die SPS-Programmierung ist das Rückgrat der industriellen Automation. Doch der Fachkräftemangel trifft den Maschinenbau hart: Erfahrene SPS-Programmierer sind Mangelware. Die Lösung? Ein Eigen Engineering Agent – ein KI-Assistent, der SPS-Code im TIA Portal schreibt, dokumentiert und testet.
Was kann ein KI-Assistent für SPS?
- Generiert SPS-Code: Aus Bausteinen, Beschreibungen oder alten Projekten – in Structured Text (SCL), KOP oder FUP
- Dokumentiert bestehende Programme: Der Agent analysiert undokumentierten Code und erstellt automatisch Kommentare, Variablenlisten und Ablaufbeschreibungen
- Testet und simuliert: Bevor der Code auf die SPS läuft, simuliert der Agent das Programm und findet Logikfehler
- Übersetzt zwischen Steuerungstypen: Von Siemens S7 auf Beckhoff, von Mitsubishi auf Codesys
Praxisbeispiel: Ein mittelständischer Maschinenbauer nutzt einen Engineering Agenten, um eine Verpackungsmaschine von S7-300 auf S7-1500 zu migrieren. Ergebnis: 80 % weniger Migrationszeit, null manuelle Übersetzungsfehler.
Wie funktioniert ein Eigen Engineering Agent?
Der Agent basiert auf einer RAG-Pipeline, die mit Siemens TIA Portal Handbüchern, bestehenden SPS-Projekten und Normen gefüttert wird. Ein KI-Chatbot macht dieses Wissen zugänglich: „Erstelle einen SCL-Baustein für eine Förderbandsteuerung mit Not-Halt-Logik“ – der Agent generiert den Code in Sekunden.
Fazit
Mit RAG-Pipeline, KI-Chatbot und maßgeschneiderten Automatisierungslösungen von cybereiche wird der Engineering Agent zur Realität – skalierbar vom einzelnen SPS-Programmierer bis zum ganzen Engineering-Team.